Instrumente für den Blick ins All



Teleskope

Ich betreibe mein Hobby mit ganz klassischen Spiegel- und Linsenteleskopen. Es gibt noch etliche andere Bauarten (Maksutovs, Schmidt-Cassegrains, Ritchey-Cretien.....), aber ich mag die auf Isaac Newton zurückgehenden Guckomaten. Die bieten nämlich viel Öffnung für kleines Geld. Und mehr Öffnung heißt nun mal mehr Licht. Wogegen Linsenteleskope eine bessere Abbildung auf's Auge werfen. Das ist natürlich immer auch eine Geschmacks- und Preisfrage.


Precision 50/600 (das erste Tchibo - "Teleskop"):

Meade Polaris 60/700:

Bresser Pluto 114 / 500 auf DS 2000 Montierung

Celestron NexStar 130/650:

Skywatcher 130 / 900 auf Celestron NexStar SLT

Das Kein-Teleskop-Teleskop

Was mache ich eigentlich auf Reisen oder wenn es mal, ganz unastronomisch schnell gehen muss?

In solchen Fällen ersetzt die SLT-Kamera das Teleskop!

Ich bin seit kurzem glücklicher Besitzer eines 420mm - 800mm Telezooms von Kelda. Dieses japanische Objektiv ist simpel, billig und verfügt über keinerlei elektronischen Schnickschnack. Aber eben diese Einfachheit macht es zu einem idealen Baustein in meiner Astronomieausrüstung. Aufgrund der hohen Brennweiten ermöglicht das Objektiv Mondaufnahmen ohne Teleskop. Dabei spielt Lichtschwäche (f/8,3 bis f/16) überhaupt keine Rolle, weshalb die Sache wunderbar funktioniert. Auch Übersichtsaufnahmen sind, aufgrund der hohen Empfindlichkeit der digitalen Kameras absolut kein Problem. Was Sie nicht erwarten dürfen sind Details irgendwelcher Planetenoberflächen. Jupiter habe ich ebenfalls versucht, um herauszufinden, ob die Gallileischen Monde abgebildet werden. Das funktioniert, allerdings bedarf es einigen Experimenten mit der Belichtungszeit. Die sollte unter 2 Sekunden liegen.

Öffnung ist alles!

Ungleiche Brüder
Ungleiche Brüder Beide heißen Newton, sind aber dennoch sehr verschieden: Betrachtet man die reine Zahl, machen 114 mm oder 130 mm Öffnung kaum einen Unterschied. Betrachtet man dieses Bild, sieht die Sache schon ganz anders aus. Tatsächlich sammelt ein 130 mm Newton ca. 30% mehr Licht, als der 16 mm kleinere Bruder.

Feinheiten

Ungleiche Zwillinge
Ungleiche Zwillinge Schaut man sich die Optiken von Skywatcher (links) und Celestron genauer an, stößt man auf Unterschiede im Detail. Die Fangspiegel und die Fangspiegelstreben sind unterschiedlich ausgeführt. Dieser Umstand führt bei der Celestron Optik zu einer geringeren Abschattung des Hauptspiegels.

Rechnerisch betrachtet sieht das folgendermaßen aus:
Beide Teleskope haben eine Spiegeloberfläche 133 cm⊃2;. Die weiteren Maße sind:

  Celestron Skywatcher
Fangspiegelhalter:    
Durchmesser (mm): 35 47
Fläche (mm²): 962 1735
Fangspiegelstrebe:    
Länge (mm): 60 52
Dicke (mm): 1 4
Anzahl: 4 4
Fläche (mm²) 240 832
Gesamtfläche (mm⊃2): 1200 2570
Abschattung (%): 9 19

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle erlauben" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen