Instrumente für den Blick ins All
Teleskope
Ich betreibe mein Hobby mit ganz klassischen Spiegel- und Linsenteleskopen. Es gibt noch etliche andere Bauarten (Maksutovs, Schmidt-Cassegrains, Ritchey-Cretien.....), aber ich mag die auf Isaac Newton zurückgehenden Guckomaten. Die bieten nämlich viel Öffnung für kleines Geld. Und mehr Öffnung heißt nun mal mehr Licht. Wogegen Linsenteleskope eine bessere Abbildung auf's Auge werfen. Das ist natürlich immer auch eine Geschmacks- und Preisfrage.
Precision 50/600 (das erste Tchibo - "Teleskop"):
 | Brennweite: 600 mm Öffnung: 50 mm Über den den Rest brauchen wir nicht reden, denn das Ding hat die optische Leistung eines Opernglases. Irgendwie habe ich es trotzdem lieb, weil es mich vor 20 Jahren wieder zurück zur Astronomie gebracht hat. Mit einem Fokusmotor und einem Videookular aufgemotzt, kann man aber selbst damit schon ein klein wenig in die Sterne schauen. Seit 2009 tut dieses Teleskop an einer Schule in Kamerun seinen Dienst. Wir haben es während einer Urlaubsreise dort gelassen und hoffen, dass es den Schülern den Weg zu den Sternen weist. |  |
Meade Polaris 60/700:
 | Brennweite: 700 mm Öffnung: 60 mm Montierung: Azimutal Nachführung: 2 Achsen, elektronisch über Autostar-Computer Fokussierung: manuell. Ein kleiner Refraktor hat durchaus seinen Charme, wenn man sich am Himmel einen Überblick verschaffen möchte. Die DS-2000 Montierung von Meade ist, verglichen mit anderen Produkten in diesem Preissegment, erstaunlich präzise. Das macht das Auffinden von Objekten zu einem kurzweiligen Vergnügen. |  |
Bresser Pluto 114 / 500 auf DS 2000 Montierung
 | Ideal, wenn's eng wird: Egal ob im Koffraum oder beim Bugsieren durch enge Türen, das kurzgebaute Spiegelteleskop passt praktisch immer. Die kurze Brennweite macht das Pluto zu einer "schnellen" Optik, die DS 2000 Montierung sorgt für eine präzise Nachführung. Was nicht drin ist, sind hohe Vergrößerungen. Die Optik haben wir 2011 auf eine EQ1 - Montierung gesetzt und das Gerät Freunden aus Togo geschenkt. Die Freunde und das Teleskop sind um "ihren" Sternenhimmel ganz sicher zu beneiden. |  |
Celestron NexStar 130/650:
 | Brennweite 650 mm Öffnung: 130 mm Montierung: Meade DS 2000 mit Autostar #494 Handcontroller oder PC. Fokussierung: per Fokusmotor. Das Gerät ist gut geeignet, um sich Planeten und, bei gutem Seeing, die eine oder andere Galaxie anzuschauen. Leider ist die Goto - Montierung von Celestron relativ unpräzise. Es bedarf einiger Tricks, um die Celestron Optik auf die Montierung des Mitbewerbers zu kriegen. Einmal montiert funktioniert die Sache aber einwandfrei. |  |
Skywatcher 130 / 900 auf Celestron NexStar SLT
 | Mein zurzeit leistungsstärkstes Teleskop ist die Kombination aus einer Skywatcher Optik und einer GoTo - Montierung von Celestron. Brennweite: 900 mm Öffnung: 130 mm Montierung: Azimutal Nachführung: 2 Achsen, elektronisch über NexStar-Handbox oder RTGUI-S Software Fokussierung: per Fokusmotor. Langsam fängt die Sache an Spaß zu machen :-) |  |
Öffnung ist alles!
Ungleiche Brüder
Beide heißen Newton, sind aber dennoch sehr verschieden: Betrachtet man die reine Zahl, machen 114 mm oder 130 mm Öffnung kaum einen Unterschied. Betrachtet man dieses Bild, sieht die Sache schon ganz anders aus. Tatsächlich sammelt ein 130 mm Newton ca. 30% mehr Licht, als der 16 mm kleinere Bruder.
Feinheiten
Ungleiche Zwillinge
Schaut man sich die Optiken von Skywatcher (links) und Celestron genauer an, stößt man auf Unterschiede im Detail. Die Fangspiegel und die Fangspiegelstreben sind unterschiedlich ausgeführt. Dieser Umstand führt bei der Celestron Optik zu einer geringeren Abschattung des Hauptspiegels.
Rechnerisch betrachtet sieht das folgendermaßen aus:
Beide Teleskope haben eine Spiegeloberfläche 133 cm⊃2;. Die weiteren Maße sind:
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Fangspiegelhalter:
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Durchmesser (mm):
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35
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47
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Fläche (mm²):
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962
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1735
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Fangspiegelstrebe:
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Länge (mm):
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60
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52
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Dicke (mm):
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1
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4
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Anzahl:
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4
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4
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Fläche (mm²)
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240
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832
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Gesamtfläche (mm⊃2):
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1200
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2570
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Abschattung (%):
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9
|
19
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